Chronik
1920
Zielstrebig wird nach dem Krieg der Turnverein aufgebaut. Die Übungabende verlegt man (aus Platzgründen) in den Schulsaal. Bei Turnfesten in der näheren Umgebung erringen die Nesselwanger 38 Preise.
1923
Erstmals ist ein Volksgemeindehaus im Gespräch. Es soll für verschiedene Zwecke, in der Hauptsache aber als Turn- bzw. Festsaal dienen.
1925
In den Jahren 1924 – 25 nehmen die Turner erstmals an Turnfesten im benachbarten Österreich teil. Beim Allgäuer Sporttag in Lindau holt sich Ludwig Böck im 5000 m Lauf und im Stabhochsprung den ersten Preis. Am 1. Juni 1925 übernimmt der Nesselwanger Turnverein, anlässlich der Fahnenweihe des Turnvereins Mittelberg die Patenschaft.
1927
Die Wettkämpfe werden vielseitiger, die Turner reisen immer weiter zu den Sportstätten. Aktive Nesselwanger Sportler beteiligen sich in Bamberg, Lindau, Türkheim, Bregenz und Lustenau bei verschiedenen Wettkämpfen mit Erfolg. Josef Eberhart, Alois Landerer, Ludwig Böck, Xaver Graf, Jakob Kuhn, Josef Hösle, Hermann Knoll und Karl Grießer erringen bei 6 Turnfesten 38 Preise. Mit der Gründung einer aktiven Turnerinnen-Riege im März 1927 geht es einen weiteren Schritt nach vorn.
1928
Sportwart Ludwig Böck nimmt an der Winter-Olympiade in St. Moritz teil. Er kehrt als bester deutscher Kombination-Läufer und Springer zurück und wird somit mittel-europäischer Meister. Hermann Knoll gründet eine Altherren-Riege.
1929
Für außerordentliche Verdienste um die Turnsache wird Ing. Hans Riefler mit dem goldenen Ehrenblatt und der goldenen Ehrennadel, Dr. med. Josef Holzheu mit dem großen Ehrenblatt und der silbernen Ehrennadel des Bundes ausgezeichnet.