Chronik

1950

Beim Turnfest des Turnkreises Füssen, das der Turnverein Nesselwang anlässlich seines 40jährigen Gründungsjubiläums ausrichtet, nehmen 350 Turnerrinnen und Turner teil.


1952

Im August dieses Jahres kommen zum dritten Mal, sportfreudige Männer aus Nesselwang zusammen, um den schon zweimal vereitelten Bau einer Turnhalle zu ermöglichen. Um eine bessere Finanzierung zu erreichen, beschließt man sämtliche Sportvereine am Ort zusammenzuschließen und gründet die „Sportvereinigung Nesselwang“


1953

Endlich beginnt der Bau einer Turnhalle, den die Vereinsmitglieder seit Jahrzehnten geplant und herbei gewünscht hatten. Die ganze Bevölkerung beteiligt sich an dem Projekt. Wer nur irgend wie Zeit hat, legt selbst Hand an am Bau. Großzügige Spenden, Nesselwanger Bürger, vieler einheimischer und auswärtiger Firmen zeigen deutlich, wie groß das Interesse daran ist, der Jugend ein Sportheim zu schenken. Am 20. September ist es soweit, die neue Halle wird ihrer Bestimmung übergeben. Bürgermeister Josef Martin dankt in seiner Ansprache allen, die zum Gelingen dieses Werkes beigetragen haben. Sein besonderer Dank gilt dem 2. Vorsitzenden des Turnverein Herrn Siegfried Riefler, für seine überaus großen Verdienste am Turnhallenbau, seinen uneigennützigen Einsatz als Bauleiter und sein zielbewusstes Vorgehen während der ganzen Bautätigkeit. Herr Sedlmeyer vom Landessportverband zeichnete ihn mit der goldenen Nadel des Verbandes aus. Das Ehepaar Herta und Hans Martin werden Hausmeister in der Turnhalle. Auch sportlich tut sich einiges; Die Allgäuer Waldlaufmeisterschaften werden durchgeführt. Sportkamerad Ludwig Parzelt nimmt am Deutschen Turnfest in Hamburg teil, die Leichtathleten an den Schwäbischen Meisterschaften in Kempten. Namen wie Helmut Böck, Herbert Eberle, Georg Sutter und Thomas Köberle tauchen immer wieder in den Siegerlisten auf.


1956

Beim Bayerischen Turnfest in Bamberg können Nesselwanger Sportler Erfolge erringen. Rita Wiltschka, Ilse Kögel, Renate Schürer, Siegfried Mayer, Thomas Köberle, Helmut Mühlegg und Hartl Ebentheuer machen hier von sich reden. Das Trainergespann Herta und Hans Martin sowie Alois Landerer und Otto Krischke tun alles, um ideale Wettkampfbedingungen zu schaffen.


1958

Der Schützenverein hält ein Festschießen, anlässlich seines 50. Gründungsfestes. Aus Mangel an Räumlichkeiten in der Turnhalle ab. Bein Deutschen Turnfest in München können Ilse Kögel, Renate Schürer, Rita Wiltschka, Erna Mayr und Lore Sommer gute Ergebnisse erzielen. Die Altherrenriege wird durch Helmut Heller wieder aus der Versenkung geholt. Am 20. November werden die Nesselwanger Eisstockschützen ins Leben gerufen; am 21. November treten sie als Abteilung in den Turnverein ein.